Mein bestes Stück, das Auto. Darf ich meinem Freund mein Auto leihen? TEIL 2

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Teil 2: So geht’s richtig.

  1. Ganz einfach, vergessen aber viele: Sich den Führerschein zeigen zu lassen, bevor man jemand anderen hinter sein eigenes Steuerrad lässt. Hat derjenige, der das Auto führt, nämlich keinen (gültigen), kann es im Falle eines Falles richtig böse enden. Dann haftet man als Autohalter mit und kann hohe Strafen aufgebrummt bekommen. Logisch, oder? Ein Auto ist schließlich auch immer eine potentielle Gefahr. Die Haftpflichtversicherung verlangt unter Umständen Regress vom Verleiher. Zudem kann es sogar zu einem Nachspiel betreff strafrechtlicher Konsequenzen kommen.
  2. Auch der Fahrzeugschein sollte nicht vergessen werden. Wird das Auto länger verliehen, oder geht es sogar damit über die Grenze, ist an noch mehr zu denken: Eine Nutzungsvollmacht sollte vom Fahrzeughalter mitgegeben werden, damit niemand etwa auf die Idee kommt, das Auto sei gestohlen. In einigen Ländern ist das Pflicht; wer bei einer Polizeikontrolle kein entsprechendes Papier vorweisen kann, wird zur Kasse gebeten. Tipp: Mehrsprachige Muster gibt es vorgefertigt auf einigen Automobilclub-Seiten.
  3. Niemals an Menschen verleihen, die den Wagen nicht sicher führen können: Minderjährige, Alkoholisierte oder von Drogen oder Medikamenten beeinflusste Fahrer! Abgesehen von den Strafen, wäre es für den Autohalter eventuell ein Leben lang belastend, wenn dadurch ein Mensch zu Schaden käme.
  4. Wir reden hier von Privatpersonen. Wer sein Auto geschäftsmäßig verleiht, muss ganz anders an die ganze Sache herangehen.
  5. Mitfahrer mitversichern – zum Beispiel mit der asuro Drittfahrer Versicherung (AndroidIOS). Einfach und schnell in der App abschließen, kostet nicht viel und spart Zeit und Geld, sollte doch einmal was passieren.

Fazit: Immer im Auge behalten, wer wie lange und wofür das eigene Auto leihen will:
Gut bekannt, vertrauenswürdig, nüchtern, mitversichert und im Besitz eines gültigen Führerscheins? Dann heißt es: Gute Fahrt!

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2 Kommentare

  1. Vielen Dank für die Tipps und Hinweise! Das Meiste davon war mir schon bekannt, aber es schadet ja nie, sich nochmal daran zu erinnern. Die Nutzungsvollmacht beim längeren Verleihen war mir aber neu, das werde ich mir merken, falls ich mal so einen Fall habe.

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