Britische Versicherungen

Info - britische Lebensversicherung

Chancen und Risiken

Britische Lebensversicherer stehen in dem Ruf, mit Ihren Geldanlagen im Schnitt mehr zu erwirtschaften als ihre deutschen Kollegen.

Eine britische Versicherung ist im Grunde nichts anderes, als eine Lebens- oder Rentenversicherung. Lediglich die Art der Geldanlage ist auf Grund der unterschiedlichen gesetzlichen Vorschriften anders als in Deutschland.

Darüber hinaus haben die Briten das "Smoothing" erfunden, das heisst nichts anderes, als dass in sehr renditestarken Zeiten nicht alles an die Kunden ausgeschüttet wird, sondern ein Teil der Erträge zurückbehalten wird, um in schlechteren Zeiten die Rendite zu erhöhen.

Ehrlicherweise muss man aber auch die Risiken hinweisen:

  • Streitigkeiten mit einem britischen Unternehmen können alleine wegen der räumlichen Entfernung sehr aufwändig sein.
  • Der "Feuerwehrfonds", der einspringt, falls ein britisches Unternehmen in Schieflage gerät, leistet bisher nur an ENGLÄNDER. Ja richtig, nur Engländer, keine Schotten oder Waliser oder Iren oder sonstige Menschen. Das steht zwar in klarem Widerspruch zu EU-Richtlinien, die Briten haben aber zumindest bisher keine Anstalten gemacht, diese EU-Vorgaben in nationales Recht umzusetzen.
Wie profitiert man dann trotzdem von den "britischen Renditen"?

Ganz einfach: Die größeren britischen Anbieter haben Niederlassungen in Deutschland, die auch der Aufsicht durch das BAFin unterliegen. Hier ist man - zumindest was Gerichtsstand und Insolvenzsicherheit betrifft - auf der sicheren Seite.